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Heute entdeckt auf dem Hof der Holländer(wohn)mühle in Groß Leine/Bbg. Die Granitsteine aus einem Stück wurden nicht "künstlerisch" bearbeitet, sie müssen so in der Mühle gelaufen sein, doch wofür? Die Mahlbahn fällt hat eine deutliche Schräge/Neigung von außen nach innen bis etwa 3/4 vom Durchmesser und steigt dann zum Steinauge hin wieder an. Auch haben die Furchen keine scharfe Kante, sondern sind breit V-förmig gearbeitet. Der eine Stein (auf dem rechten Foto) hat zwei große gegenüberliegende Ausläufe (gut zu sehen am linken Bildrand). Der andere Stein (linkes Foto) hat keine Ausläufe, nur eine Abplatzung an der linken Seite (im Bild links).
Ich habe ja schon viele Steine gesehen, solche aber noch nie (Foddos unten). Könnte das was mit Ölmühle zu tun haben?
Glück zu!
Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden! P1010960.jpg P1010961.jpg
Habe eine solch Schärfe auf einem Stein zum Weizendunstausmahlen in Ilmenau/Thüringen schon mal gesehen.Nach Aussage des Müllers ist man aber wohl später auf Glattwalzen gegangen.
Gelegendlich kann auch eien ungleichmäßige "Beanspruchung"der Grund sein.Denn Bodenstein und Läufer sind beide mit merkwürdigen Furchen versehen.(um das Steinauge herum)
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Sehr sehr merkwürdig... nicht nur die Steine, sondern auch die eisernen Mittelteile. So weit wie die Teile da über die "Mahlbahn" hochstehen, können die Steine wohl kaum zusammen gearbeitet haben. Außer vielleicht mit mega Mahlspalt zur Vermahlung ganzer Kürbisse??
Die Verwendung von Granit deutet erstmal auf irgendwas jenseits der Getreidemüllerei hin - wie man ja auch auf dem Fotos sehen kann, hat Granit die Angewohnheit bei Reibung sehr glatte Oberflächen zu bilden, dat löpt nich. Praktisch ist der Stein jedoch bei allem, was mit Nassvermahlung zu tun hat... Senf, Graphit, Kohle, Äpfel, Birnen, Bananen...
Kannst Du irgendwas zur Gecshichte der Steine sagen? Wurden die in G' Leine ausgebuddelt oder haben die jetzigen Eigentümer die irgendwo bei www.ebay.pl erstanden??
Letzte Frage: wie sieht die (jetzige) Unterseite aus? Vielfach ist das ja die Stelle, wo sich Hersteller verewigt haben (siehe Gustav Kleen in Bardowick).
Wirklich sehr sehr merkwürdig... Kann mir auch absolut keinen Reim machen auf den Sinn des Ganzen. Haben wir hier etwas sehr Einmaliges?
Zitat von ultratrieurSo weit wie die Teile da über die "Mahlbahn" hochstehen, können die Steine wohl kaum zusammen gearbeitet haben. Außer vielleicht mit mega Mahlspalt zur Vermahlung ganzer Kürbisse??
Oder Knochen, Holz(stücke) oder ... was? Alles deutet darauf hin, dass die Steine zusammen gerbeitet haben, doch wofür?
Zitat von ultratrieurKannst Du irgendwas zur Gecshichte der Steine sagen?
Nö, leider nicht. Werde ich mal nachholen ... bei Gelegenheit.
Zitat von ultratrieurwie sieht die (jetzige) Unterseite aus?
Auch keine Ahnung, habe nicht drunter geguggt. Aber meinst Du wirklich, dass da jemand seinen Namen in den Granit gemeißelt haben könnte? Hans Titular hat für seine Kunststeine ne Stempelschablone, aber auf Granit?