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Mühlen- und Müllerforum "Glück zu!"

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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 797 mal aufgerufen
 Müllerei & Mühlentechnik
waldtill



Beiträge: 157

03.02.2013 17:40
Schmieren von Holzzähnen / -kämmen Zitat · Antworten

In der vom hiesigen Heimatverein betriebenen kleinen schwarzwälder Hausmahlmühle werden die Holzzähne mit ausgelassenem Schaffett geschmiert, war die Anweisung des alten Mühlenbauers, der die Mühle in den 1990ern restaurierte. Was kommt bei euch "zwischen die Zähne"? Ultratrieurs Bienenwachs-Terpentin habe ich schon gelesen, was noch?

Grüße aus dem Schwarzwald!
vom technikbegeisterten Till

De Molenaar



Beiträge: 285

04.02.2013 06:38
#2 RE: Schmieren von Holzzähnen / -kämmen Zitat · Antworten

Wir in Bunde schmieren unsere Kämme auch mit Bienenwachs, allerdings ohne Terpentin!
Was soll denn das Terpentin bringen???


Glück Zu

waldtill



Beiträge: 157

04.02.2013 07:41
#3 RE: Schmieren von Holzzähnen / -kämmen Zitat · Antworten

Wenn ich das richtig interpretiere beeinflusst Florian damit die Konsistenz, das Bienenwachs wird damit pastös

Grüße aus dem Schwarzwald!
vom technikbegeisterten Till

Askop
Administrator


Beiträge: 610

04.02.2013 11:07
#4 RE: Schmieren von Holzzähnen / -kämmen Zitat · Antworten

Zitat von De Molenaar im Beitrag #2
Was soll denn das Terpentin bringen???

Ich habe das immer so gemacht und nur gute Erfahrungen damit. Das Mischen mit Terpentin(ersatz) wird ja auch schon in alten Fachbüchern empfohlen.

Das erwärmte Wachs-Terpentingemisch lässt sich gut mit dem Pinsel auftragen und bleibt bis zum Erkalten länger streichfähig als reines Wachs.
M.E. bleibt das Gemisch an den Kämmen auch länger haften bzw. schmiert länger; reines Wachs ist recht unelastisch und blättert ab, vor allem bei Kälte. Mit Terpentin gestrecktes Bienenwachs ist erheblich billiger, wenn man keinen Imker zum Freund hat und das Wachs teuer kaufen muss.

Ich habe immer noch etwas Graphitpulver in das flüssige Wachs-Terpentin-Gemix gerührt. Das erhöht die Schmierfähigkeit und außerdem kann man besser bzw. auf einen Blick erkennen, wenn und wo sich einzelne Stellen an den Kämmen unterschiedlich abnutzen und nachgeschmiert werden müssen. Dadurch kann man sich die "Britzer Methode" ersparen, wo 1x jährlich alle alten Wachsreste mit Heißluft erwärmt und abgekratzt werden.

Glück zu!

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