Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Mühlen- und Müllerforum "Glück zu!"

Einige Bereiche des Forums erfordern eine Mitgliedschaft (Anmeldung/Registrierung).
Neue Mitglieder stellen sich bitte im Mitgliederbereich vor.
Für den Inhalt eines Beitrags trägt der Autor die juristische Verantwortung, nicht der Forenbetreiber.



Viel Spaß!

wünscht der Mühlenverein Holländermühle e.V., Straupitz/Spreewald

Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland
Zur Unwetterwarnung die Karte anklicken!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 2.667 mal aufgerufen
 Stromerzeugung mit Wind und Wasser
Seiten 1 | 2
Ralf ( gelöscht )
Beiträge:

11.10.2011 22:00
#21 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Zitat von ultratrieur
Diesem Lastwechsel sind weder alte Holzgetriebe noch modernste Getriebetechnik gewachsen.

Hallo Florian, Lastwechselreaktionen sind natürlich schädlich .
Aber bei meinem Vorschlag , hatte ich eine entsprechende Generatorregelung vorausgesetzt
D.H. Eine solche Regelung lässt den umgekehrten kraftfluss nicht zu.
Fa. SEG oder Knurz/ Kirsch in Trier stellen solche Regelungen her.
Aber das allergroesste Problem ist wahrscheinlich, das diese Anlagen
keine Standartanwendungen sind. Deshalb gibt es wenig kompetente
Erfahrungen. Bau mal ein BHKW, und du wirst dich wundern was
Du noch zu kaufen bekommst. Nichts mehr. Du baust alles Seher
Und warum ? Weil ein BHKW nun mal kein Notstrmagregat ist.
Es macht zwar das selbe , aber es gelten ganz andere Ansprueche.

ultratrieur



Beiträge: 2.209

11.10.2011 22:19
#22 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Zitat von Ralf
ein Punsches Heizer also ein Heizdraht funktioniert auch mit DC .Hatt man aber keinen DC Gen. Nimmt man einfach einen Asyncronmotor mit Schleifringen . .. Den lässt man drehen und speist auf den Schleifringen Dei Erregerspannung ein. Am Ausgang erhaellt man einen Drehsrom Mit irgendeiner Frequenz.Das ist allemal gut für einen Heizer.

Und wie lange soll die Mechanik das aushalten? Ich hatte schon immer beim Anlassen des Straupitzer S'ringläufers arge Bedenken, wenn ich kurz das Quietschen der Kohlen gehört hab. Das soll Dauerbetriebstauglich sein?? Elektrisch hatte ich mir das ehrlich gesagt auch schon mal so zusammengereimt, hatte das dann aber wegen der Mechanik gaanz schnell wieder verworfen. Die Frage wäre ja auch ohnehin, wohin mit dem Strom... und der Wirkungsgrad läge irgendwo unwesentlichoberhalb 25% .

Gibt's den Kinetotherm von VIESSMANN eigentlich noch zu kaufen? Oder ein Konkuurenzprodukt? Das Gerät an sich sollte einen Wirkungsgrad von jenseits 90% haben. Oder geht das in der Windmühle wieder nicht weil es im oberen Leistungsbereich die Drehzahl fest hält? Müsste man stattdessen einen elektronsch über wechselnden Füllstand geregelten hydraulischen Retarder einsetzen und die Abwärme abgreifen?? Gibt's sone Teile überhaupt im Leistungsbereich unterhalb 15 kW? Ich kenn sowas nur mit mehr als dem 10-fachen aus Dieselloks...

Fragen über Fragen...



Flo der Liebe

ultratrieur



Beiträge: 2.209

11.10.2011 22:26
#23 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Zitat von Ralf
Hallo Florian, Lastwechselreaktionen sind natürlich schädlich .
Aber bei meinem Vorschlag , hatte ich eine entsprechende Generatorregelung vorausgesetzt
D.H. Eine solche Regelung lässt den umgekehrten kraftfluss nicht zu.

Hey Ralf,

schau mal das Link nach Bargum an - dort ist das Kernproblem beschrieben. Hat es keine entsprechende Regelung hält der Generator mit steigendem Leistungsangebot des Flügelkreuzes die Drehzahl fest. Das hebelt jedoch die traditionelle auf Fliehkraft basierende mechanische Regelung der Jalousieflügel aus. Einfach gesagt: mit zunehmendem Wind geht immer mehr Drehmoment in das hölzerne Getriebe, wofür es eindeutig nicht konstruiert ist. Diesen oberen Leistungsbereich gilt es genau so weg zu regeln wie die Stöße bei Lastumkehr. Und das halte ich bei der Asynchronmaschine im Netzverbund für absolut nicht machbar! Die in Bargum erzielten Erträge zeigen ja auch, dass die Sache weder energetisch noch finanziell irgendwie interessant ist. Will man sowas machen, muss ganz klar sein, dass das "nur" den Spieltrieb bedient! (Was ja auch legitim ist!)

Grüße und Gz!



Flo der Liebe

Achim



Beiträge: 231

11.10.2011 23:15
#24 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Hallo Ralf, schau doch mal was Ultratrieur am 10.10. 16:11 geschrieben hat ( Nr.6).

Achim
aus dem Vogtland

Mehltheuer



Beiträge: 699

15.10.2011 14:10
#25 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Hallo,

habe mal wieder einen Gedanken für die Klapsmühle:

Was ist wenn man einen Kompressor an das Stirnrad hängt
und einen zweiten Kompressor+Luftbehälter in einem
Nebengebäude antreibt, der mit "gleichmäßigen" U/min
als "Luftmotor" den Motor/Generator antreibt?
Der Kompressor in der Mühle könnte ja eher
ein historischer Diesel(Beispiel) u.ä sein, als
Luftpumpe umfunktioniert und "leise" schnurrend?

Contra:
-Wärmeentwicklung
-Historisch nicht korrekt(gibt es anderes aber auch)
-Geringer(er) Wirkungsgrad
-Druckaufbau?
-Rückschlagventile, Ölabscheider etc. erforderlich

Pro:

-Vergleichsweise billig(kompl.Regelung entfällt)
-Komponenten vergleichsweise einfach zu beschaffen
-Komplizierte Steuerung entfällt.
-Relativ Wartungsarm
-Vernünftige Public Relations( nich so wie Spessart)

Der Luftpumpe in der Mühle sind die U/min egal,die Belastung am Stirnrad
würde sich auch in Grenzen halten.Für einen Inselbetrieb für Beleuchtung der
Mühle,Nebengebäude sind wenige KW ausreihend.Der Luftmotor könnte über ein
Amperemeter/Luftbegrenzer in konstanten U/min gehalten werden.
Der ganze Luftmotor ließe sich auch in einer Schallgedämpften Kiste
"verstecken".
Für die Inbetriebnahme müßte nur die Mühle laufen und ein Ventil geöffnet werden.

Was man noch Bedenken müßte wäre Größe der Luftpumpe und U/min, sowie Druck,sowie ggf. Netzeinspeisung

Ich weiß nicht ob dieses System genug KW bringen würde und ob ein Druck aufgebaut werden kann,
hab da zu wenig Ahnung von Kompressoren...
Ist ja auch nur ein blöder Gedanke...so werde mich mal weiter auskurieren...

Gruß aus der Klapsmühle!
Paul



Andere haben so nutzlose Steinhaufen gebaut, die Pyramiden genannt werden, ich baue lieber Mühlen, die nützen wenigstens den Menschen.

Askop
Administrator


Beiträge: 610

22.10.2011 11:47
#26 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Zitat von Mehltheuer
Ist ja auch nur ein blöder Gedanke...

Nö, finde ich gar nicht, viele Erfindungen haben so angefangen, Deine Idee ist faszinierend! Wirkungsgrad hin oder her ... wenn nämlich die sauteure Regelelektronik wegfällt, kann man den sicherlich vorhanden Leistungsverlust gut verschmerzen.

Wenn ich mir das System in unserer Mühle vorstelle, wäre mein größtes Problem die Lärmgeschichte. Alle Böden (Holzdielung) sind offen und durch Holztreppen/Stiegen verbunden. Türen gibt es nicht. Absolut schalldicht wird man das kaum hinkriegen - bei regem Besucherverkehr (dies Jahr um die 35.000) vermutlich ziemlich störend. Aber in einer arbeitenden Mühle ohne Besucher wie z.B. Bardowick könnte ich mir das gut vorstellen.

Glück zu!

Mehltheuer



Beiträge: 699

22.10.2011 17:11
#27 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Äh nein,

ich dachte an eine langsamlaufende Luftpumpe mit großem Volumen im Kolben(relativ leise),
den Lufttank mit Kompressor kann man schalldicht im Nebengebäude unterbringen
oder sogar in der Erde vergraben

Gruß aus der Klapsmühle!
Paul



Andere haben so nutzlose Steinhaufen gebaut, die Pyramiden genannt werden, ich baue lieber Mühlen, die nützen wenigstens den Menschen.

Askop
Administrator


Beiträge: 610

22.10.2011 17:31
#28 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Zitat von Mehltheuer
den Lufttank mit Kompressor kann man schalldicht ... sogar in der Erde vergraben

Gute Idee! So was hatte Florian auch schon vor ... mit der Hydraulikpumpe für unsere Ölpresse. Allerdings braucht ja die meiste Mechanik (auch der Kompressor) ab und zu mal 'ne Wartung, wenn nicht sogar Reparatur ... wie unser Pumpaggregat. Sollte also relativ frei zugänglich sein, deshalb habe ich mich auch nicht auf Flo's Idee eingelassen und das Teil direkt in der Ölmühle aufgestellt. War auch gut so, denn außer einem leisen Surren ist davon nix zu hören.

Glück zu!

ultratrieur



Beiträge: 2.209

22.10.2011 22:00
#29 RE: Stromerzeugung in der Windmühle Sprengel-Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Zitat · Antworten

Da fällt mir doch die von Mühlen betriebene Luftpumpentechnik bei Voss in Altengamme und fast baugleich in Reitbrook ein... nur, dass es sich da um eine Unterdrucktechnik als Saugheber zur Schiffsentladung handelt. Mit Wind lief das aber natürlich nie...



Flo der Liebe

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor
Datenschutz